New cosmetic world Sommer 2023

SÄURE BASEN BALANCE Auch wenn sich der Begri‹ inzwischen eingebürgert hat: Übersäuerung ist der falsche BegriŽ. Menschen sind nicht übersäuert – wären sie es, dann wären sie ein Fall für die Intensivstation oder den Friedhof. Doch damit der Körper sinnvoll arbeiten kann ist es notwendig, das überall im System einigermaßen stabile pH-Werte vorherrschen. Im Magen herrscht ein extrem saures Niveau von 2,0 damit die Nahrung vorverdaut und etwaige Krankheitserreger, die über die Speiseröhre eindringen, eliminiert werden bevor sie Schaden anrichten. Auf der Haut gilt ein pH-Wert von 5,5 als normal – der reicht, um die Haut abwehrbereit zu halten. Besonders sensibel ist der pH-Wert des Blutes. Hier findet sich ein sehr enges Fenster, denn nur zwischen pH-Wert 7,36 und 7,44 ist das Blut in einem guten Zustand. Da der rote SaŽ des Lebens bis in alle Bereiche des Organismus hineindringt und eine für das Gesamtsystem entscheidende Rolle spielt, arbeitet das ganze System darauf hin, dass der Blut pH-Wert stabil bleibt. Dazu kommen unterschiedliche Pu‹ersysteme zum Einsatz: Die Leber neutralisiert Säuren aus dem Blut, die dann über die Nieren ausgeschieden werden. Über den Darm werden ebenfalls überschüssige Säuren ausdrainiert. Die Lunge kann über die AtemluŽ Säureanteile abtransportieren. Auch über die Haut werden Säuren ausgeschieden – dies macht sich häufig durch ein unangenehmes Brennen und Jucken bemerkbar. 22 Werden im Körper jedoch zu viele Säuren freigesetzt, reicht die normale Ausscheidung nicht aus. Dann werden mehr basische Substanzen benötigt. Jetzt werden aus allen Regionen des Körpers basische Mineralien wie Magnesium, Kalium und Kalzium abgebaut. Wo sich das findet? In den Knochen, Knorpeln, Sehnen oder auch im Bindegewebe und der Muskulatur. In diesen Arealen fehlen dann die abgezogenen Mineralien. Es kommt zur Demineralisierung der Knochen … die Gefahr von Osteoporose steigt. Knorpelmasse in Gelenken und Bandscheiben werden zunehmend unelastisch und verschleißen zusehends. Das Bindegewebe kann durch den Mineralienmangel immer weniger Wasser binden. Die einzelnen Zellen werden in der Folge schlechter mit Nährsto‹en versorgt, der Abtransport von Schadsto‹en funktioniert suboptimal, es bilden sich „Müllhalden“ um die Zellen herum, das Gewebe verschlackt, die Zellalterung beschleunigt sich. Folgerichtig entwickeln sich nach und nach spür- und sichtbare Symptome: a) Muskelverspannungen nehmen zu, b) es kommt zu einer zunehmenden Erschlaffung des tieferliegenden Bindegewebes, was wiederum einer Fältchen- und Faltenbildung Vorschub leistet. Die Haut zeigt sich zusehends älter als sie müsste. c) Die Blutgefäße werden durch den Mineralienmangel ebenfalls unelastisch, was zum einen den Nährstofftransport behindert, zum anderen aber auch die Gefahr von Gefäßverengungen und damit für Thrombosen, Herzinfarkt oder Schlaganfälle steigert. Deshalb ist es notwendig, den Körper sinnvoll bei seiner täglichen Entsäuerung zu unterstützen. Denn das hilŽ nicht nur, die Haut stra‹er und fester zu erhalten, sondern vitalisiert den gesamten Organismus und hilŽ einer Vielzahl von Unpässlichkeiten und Erkrankungen entgegenzuwirken. SÄUREN IM KÖRPER

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